Nara II

30 Grad im Schatten, der letzte Tag in Japan. Morgen geht es ab Kansai Airport zurück über Peking nach Deutschland. Noch ein bisschen Restgeld Verwertung und einen Park und das zum großen Teil des Ostens gehörige Museum besichtigen.

Nara I

Frühstück, und dann geht es auch schon wieder mit dem Shinkansen Nozomi mit Tempo 280 nach Kyoto und dann im Rapid, was nicht allzu schnell ist, nach Nara. High Noon is ich bin am Hotel angelangt. Den schweren Rucksack kann ich dort lassen und mache mich erleichtert auf in den Nara Park.

Überall Rehe. Die Viecher haben gelernt, dass sie sich verbeugen und dann mit Reh-Keksen, die man überall für 150¥ kaufen kann, gefüttert werden. Stellenweise ist alles voll gekackt und es riecht streng nach einem übergroßen Urinal. Ich frage mich, ob es hier überhaupt eine Bestandskontrolle für Rotwild gibt.

Tokyo IV

Dauerregen war heute mein Begleiter. Vielleicht nicht ganz das ideale Wetter, um Parks zu besichtigen, aber hat den Vorteil, dass nur weniger Besucher vorhanden sind und die Atmosphäre ist besser. Das schlimmste war nicht einmal der Regen, sondern der zum Teil sehr stürmische Wind- da half der Regenschirm nicht immer und unter den Bäumen hieß es auf herab fallende Äste zu achten…

Ich weiß nicht, ob ich weniger Wasser in den Schuhen gehabt hätte, wenn ich die Regenhose etwas früher übergezogen hätte, aber ich bezweifle es- als ich am frühen Nachmittag eine Wasch-und Trocken Pause im Hotel einlegte, konnte ich die Einlegesohlen der Schuhe auswringen, denn das Wasser stand fast bis Oberkante.

Zuerst ging es zum Imperialen Paketgarten und anschließend zum Shinjuku-Gyoen Park, der bei Regen wirklich wunderbar ist.

Nach eineinhalb Stunden ging es dann nach Shibuya, in ein Shopping Epizentrum. Ich habe alle sieben Etagen des Warenhauses Tokyo Hands abgelaufen, um besondere Mitbringsel zu finden, habe aber leider nichts sinnvolles gefunden. Bin dann wieder mit der Ginzo Linie zurück, um ein Chicken Curry mit Avocado zu essen-lecker.

Tokyo III

Heute standen weitere Parks auf den Programm, eine zweite Empfehlung aus Shikoku, der Kiyosumi Park und weil er auf den Weg zum Imperialen Palast liegt, der Hamarikyu Garten.

Zufällig kann ich auch an einem Stück (aus meiner Sicht hässlichem) Architektur Geschichte vorbei, ihr den geplanten Abriss ich erst vor kurzem eine Reportage gesehen habe.

Leider war aber der Imperiale Garten heute geschlossen und auch mein Alternativ Versuch in Shinjuku scheiterte am heutigen Montag. Morgen dann.

Im Hibiya Park scheint es so etwas wie ein Deutsches Oktoberfest zu geben, aber bei mehr als 12€ für ein Glas Weizenbier halt sich mein Interesse in Grenzen.

In Shinjuku war es noch früh, aber der Filmstart eines weiteren Godzilla Filmes warf dort bereits seine lautstarken Schatten.

Tokyo II

Was ist besonders an Tokyo? Sicher die Größe, die vielen Menschen, hohen Häuser, Edo und Parks. Diese Inseln der Ruhe und Natur inmitten des Labyrinths aus Beton, Stahl, Asphalt Glas sind, was mich interessiert. Im Rikugien Garten, der mir auf Shikoku empfohlen wurde, bekomme ich eine englischsprachige Führung von Keiko. So werden mit viel Details verkürzt, die ich ansonsten vielleicht übersehen hätte. Wichtig für den Garten sind Wakas, dies sind wie Haiku eine besondere Japanische Gedichtsform. Wenn ich es richtig wiedergebe in der Form 5-7-5-5 Silben. In Anlehnung an die Schönheit der Provinz Wakayama( in der ich war, z.b. in Koyasan) Auch die 88 ist Mal wieder ein wichtiges Element in Park, so gab es einst 88 Wakas und Stelen. Nur schade, dass gerade nicht so viel blüht…

Zuvor war ich im Korakuen Garten, anscheinend war ich hier vor bereits vor Jahren einmal. Interessant, ich bin anscheinend Wiederholungstäter, mit seit Jahren nicht grundsätzlich veränderten Interessen…

Und dann war da noch der Botanische Garten und zum Abschluss noch zum Asakusa Schrein. Dort ging gerade ein Tempelfest zu Ende, unglaubliche Menschenmassen, vor allem Touristen und viele mobile Fastfood Anbieter.

Tokyo I

Mein bisheriges Shopping passt noch alles in den Rucksack. Zwar schwer, aber besser zu tragen als mit separater Tasche geht es zur Metro und dann mit dem Shinkansen Nozomi bei Tempo 245 in etwas mehr als zwei Stunden nach Tokyo.

Dort am Business Hotel angekommen, mache ich einen Spaziergang durch die Wolkenkratzer des Geschäftsviertels von Chuo. Chic ist es dort, aber Globalisierung sei Dank, könnte ich alles was es hier gibt genauso gut auf der Königsallee in Düsseldorf in Köln oder auch in Berlin kaufen. Wahrscheinlich sogar billiger. Auch im anschließenden Bezirk Ginza gibt es eine Mall neben der anderen, Shopping, Konsum und Fastfood für Shopper und Büroangestellte. Ich laufe weiter. Sister nochmal eine Runde um den Block bei der Kando Station, dort gibt es viele kleine Imbisse.

Kyoto IV

Heutige Etappe: von Fumishi Imari gern Norden über Chion-In vorbei an Nanzenji über den Philosophen Weg nach Ginkakuji und zurück über Sanyo zum Yukata Shopping.

Am Fushimi gab es anfangs Busladungen voll Touristen, nicht unbedingt etwas für Menschen mit Klaustrophobie. Allerdings verlief sich die Menschenmenge mit dem Aufstieg. Ich habe den Ort mit wesentlich weniger Besuchern und auch viel weniger Toris in Erinnerung. Mittlerweile gibt es kaum noch Stellen ohne viele Tore.

Kyoto III

Heute geht es zuerst in die Burg Nijo und dsnn in den Westen Kyotos nach Arashiyama. Auch hier gilt: wo die Busse hinkommen und nicht allzu viel gelaufen werden muss, ist alles maßlos überlaufen.

Ich besuche aber zwei sehr schöne und sehr ruhige Zenith der Shingon Sekte (Kukai lässt grüßen) Gioji und Daikakuji. Anschließendb geht es noch kurz in den Osten der Stadt, unter anderem auch, in ein paar Souvenirs einzukaufen… Dabei bin ich aber erfolglos.

Kyoto II

Heute gibt es eine besondere Parade zu einen Aoi Festival und einen monatlichen Flohmarkt am Chionji Tempel möchte ich besuchen. Und dann auch noch etwas herumlaufen und einen fetten Tempel anschauen.

Aber Kyoto ist sehr touristisch geworden. Solche Menschenmassen, Dutzende von Busladungen voller asiatischer Pauschaltouristen gab es hier vor neun Jahren nicht. Stellenweise deutlich zuviel.

Wie üblich, bekomme ich einige Bilder partout nicht hochgeladen… Ein Upload Filter?

Kyoto I

Nach dem Frühstück geht es in Express Zug nach Kyoto. Ob Express bedeutet, dass der Zug schneller fährt, oder dich ein oder zwei Stationen durchfährt, ist mir nicht klar, es dauert jedenfalls 3,5h statt 2,5h mit Limited Express und ein wenig Shinkansen, kostet dafür auch nur ein Viertel.

In Kyoto versuche ich direkt bei Ankunft etwas zu shoppen, doch leider gibt es die hervorragenden RollingDuffel Reise Taschen von L.L Bean but online. Meine Hello Kitty Icoca Karte erweist sich als sehr praktisch für den Bahnverkehr. Ich checke dann in mein Uraraka Guesthouse ein und marschierte dann los zu einer anderen Filiale, in der es noch eine große Reisetasche geben soll. Ein Nachmittags Spaziergang von neun Kilometern. Tatsächlich bekomme ich dort die Tasche, die ich für den Rückflug nutzen will, sogar reduziert, aber leider nicht Tax Free. Dafür bekomme ich einen Rabattcode, quasi tax free.

Die Rückfahrt erweist sich als schwierig, wegen eines Personenschadens haben die Züge 90 Minuten Verspätung, es herrscht Chaos und Gedränge auf dem Bahnsteig und in Kyoto-Station ist es nicht leicht herauszufinden, welche meine nötige Linie ist, und von welchem der 33 Bahnsteige sie fährt…

Aber Ende gut, alles gut.